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    📦Deutsche Post: Rücknahme der Preiserhöhung?
    29.01.2020 Von Simon Socha

    📦Deutsche Post: Rücknahme der Preiserhöhung?

    Die letzte Preiserhöhung der deutschen Post gehen anscheinend zu weit und stößt auf Widerstand. Die Wettbewerbsaufsicht der Bundesnetzagentur hat nun ein förmliches Verfahren gegen das Unternehmen aus Bonn eingeleitet und drängt auf eine Rücknahme der neuen Preise. Vorgeworfen wird dem Konzern, dass die marktbeherrschende Stellung missbraucht wird, um Privatkunden zu viel abzuknöpfen.

    Kunden der deutschen Post müssen für manche Paketarten und Zusatzleistungen um ein Zehntel mehr Zahlen wie vor der Preiserhöhung im Sommer letzten Jahres und somit ordentlich in die Tasche greifen. Präsident Jochen Homann sieht deutliche Hinweise, dass die Post dabei „einseitig zu Lasten von Privatkunden“ überzogen hat. „Daher prüfen wir diese Preisanpassung nun zügig in einem förmlichen Verfahren“, sagte Homann gegenüber der F.A.Z.

    Um ihre ehrgeizigen Gewinnziele für die Brief- und Paketsparte zu erreichen, dreht die Post an allen Ecken und Enden an der Preisschraube. Der Preis für den Paketversand muss, anders als beim Briefporto, zuvor nicht von der Netzagentur genehmigt werden. Die Aufsichtsbehörde kann die Preise aber im Nachhinein beanstanden, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Post die Aufschläge nur durchsetzen kann, weil der Wettbewerb nicht funktioniert.

    Die angehobenen Preise rechtfertigt die deutsche Post mit den allgemein gestiegenen Personal- und Transportkosten. Außerdem verweist es auf seine umfangreichen Investitionen in neue Packstationen, zusätzliche Zusteller und neue Sortieranlagen. Ein Nachweiß hierfür liegt der Netzagentur allerdings nicht vor: „Die Deutsche Post hat den Nachweis gestiegener Personal- und Transportkosten bisher nicht erbracht“, sagte Präsident Homann.

    Auf Bedenken der Netzagentur stößt auch, dass online frankierte Pakete deutlich billiger sind als Pakete, die in einer Filiale aufgegeben werden. Die Bundesnetzagentur vermutet hier eine einseitige Belastung des Schalterpaketes. „Der Preisunterschied ist nach erster Einschätzung weder begründet noch gerechtfertigt“, sagte Homann.



    Mehr Informationen unter folgendem Link: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutsche-post-netzagentur-leitet-verfahren-gegen-hohe-preise-ein-16605139.html 


    Simon Socha

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