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    Zahl der chinesischen Händler in Deutschland steigt stark an

    Zahl der chinesischen Händler in Deutschland steigt stark an

    Zahl der chinesischen Händler in Deutschland steigt stark an 07.02.2019

    Zahl der chinesischen Händler in Deutschland steigt stark an

    Nach der neuen Regelung der Umsatzsteuer für alle Handelsplattformen in Deutschland zeigt sich immer mehr, dass nun auch der chinesische Markt mit seinen Exporten mehr auf das deutsche System zugreifen möchte.



    Steuerverluste können nun vermieden werden

    Aktuelle Zahlen belegen, dass viele Plattformen, wie ebay oder Amazon durch die Duldung der ausländischen Händler zahlreiche Steuereinnahmen nicht wahrnehmen konnten. Denn auch wenn die Händler Ihre Ware im deutschen Bereich verkauft haben, so haben sie zumeist keine Umsatzsteuer entrichtet. Durch ein neues Gesetz soll dies nun geändert werden.

    Alle Plattformen werden für die Abgabe der entsprechenden Umsatzsteuer nun haftbar gemacht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch ebay und Amazon bei Ihren Unterhändlern darauf achten müssen, dass die entsprechende Versteuerung der Waren auch dann erfolgt, wenn der Kunde über diese Plattformen bestellt hat.

    Strafandrohung zeigt Wirkung

    Aktuell ist das Gesetz so formuliert, dass die Plattformen in der vollen Verantwortung für die Händler stehen. Dies bedeutet auch, dass sie wegen Steuerhinterziehung haftbar gemacht werden können, wenn sie die Registrierung des Händlers im deutschen Steuersystem nicht veranlassen oder überwachen.

    Aktuell haben sich mehrere tausend Firmen bereits bei den zuständigen Finanzämtern gemeldet und haben die Nachmeldung vorgenommen, die in dieser Frist noch als straffrei anzusehen ist. Dennoch können keine genauen Zahlen erhoben werden, wie viele Händler tatsächlich in der europäischen Union ihre Waren anbieten.

    Gesetz für mehr Gleichberechtigung

    Die Einführung des Gesetzes soll aber nicht nur die staatlichen Einnahmen der Länder sichern, sondern vor allem für die Gleichberechtigung aller Unternehmen stehen. Noch vor wenigen Monaten haben Unternehmen aus China in Deutschland keine Steuer abführen müssen. Das bedeutete wiederum eine ungleiche Verteilung der Verpflichtungen. Während die meisten Anbieter in Deutschland problemlos der Steuerpflicht nachkommen, was ihre Gewinne auch mindert, mussten anderen Unternehmen aus dem nicht-europäischen Ausland diese Zahlungen nicht vornehmen.

    Dabei wurde nicht nur der Preiskampf erheblich gefördert, sondern nahm auch kleinen E-Commerce-Händlern innerhalb Deutschlands die Existenzgrundlage, da deren Preisgestaltung sich auch an die tatsächlichen Ausgaben anpassen musste.

    Wie viele Händler sich genau melden werden und ob die Einnahmen der Steuern wie erwartet ansteigen, soll sich in den kommenden Monaten zeigen, auch wenn bereits jetzt ein gewisser Effekt spürbar ist.

    Quelle: https://t3n.de/news/chinesische-haendler-knicken-vor-deutschem-fiskus-ein-e-commerce-1141492/

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