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Wer auf eine grüne Unternehmenskultur setzt, investiert in die Zukunft

Wer klimafreundlichen Versand anbietet, erfüllt die Ansprüche einer wachsenden Konsumentengruppe. Immer mehr Online-Käufer:innen legen großen Wert auf Klimafreundlichkeit und machen sogar ihre Kaufentscheidung davon abhängig. Ein grünes Versandangebot wird so zum Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus ist nachhaltiges Handeln auch ökonomisch.
Von Tamara Sotnikov am 02.09.2022

Wer auf eine grüne Unternehmenskultur setzt, investiert in die Zukunft

Das Konsumenteninteresse am Thema Nachhaltigkeit ist enorm gewachsen. Beim Online-Einkauf steht dabei vor allem der Versand im Fokus. Das starke Umsatzwachstum der Pandemiejahre hat den kritischen Blick auf die Transportwege noch verstärkt. Interessant ist, dass nur wenigen Konsument:innen bewusst ist, dass der Online-Handel eine bessere CO2-Bilanz vorweisen kann als der stationäre Handel, wie eine Studie des Umweltbundesamtes zeigt. Der Grund dafür liegt vor allem in der immer besseren Klimabilanz der sogenannten letzten Meile. Um mit diesem Vorteil zu punkten, braucht man den passenden Logistikpartner, der konsequent auf Nachhaltigkeit setzt und entsprechend investiert.

Die Logistikbranche hat die Herausforderung, CO2-Emissionen zu vermeiden schon längst angenommen. Beispielsweise investiert Deutsche Post DHL schon lange in grüne Infrastruktur und den Ausbau der E-Fahrzeugflotte, 600 Millionen allein in diesem Jahr. Auch das Angebot von grünen Produkten und Services sind wichtige Säulen für einen klimafreundlichen Versand. Flexible Empfangsoptionen sind wichtig, um Mehrfachzustellungen zu vermeiden.

Grüne Produkte – grüne Services

Wie lange sich manche Logistiker schon dem Thema Nachhaltigkeit widmen sieht man an Services wie der CO2-Kompensation. Bei Deutsche Post DHL gibt es diese Versandoption unter dem Namen GoGreen schon seit 2007. Hier werden die entstandenen Versandemissionen durch Investitionen in weltweite zertifizierte Klimaschutzprojekte ausgeglichen.

Aktuell läuft mit Geschäftskund:innen von Deutsche Post DHL ein Pilotbetrieb GoGreen Plus für den nationalen Warenversand sowie Werbe- und Pressesendungen. Dabei werden Versandemissionen durch Investitionen in zusätzliche Reduktionsmaßnahmen im eigenen logistischen Netz vermieden, beispielsweise durch die Anschaffung von Gas Lkw für die eigene Flotte, die anschließend mit Biogas betrieben werden. 2023 soll es dieses Angebot regulär für alle Kund:innen geben. Beim Brieftransport wird GoGreen Plus bereits ab Juli 2022 für Geschäftskund:innen verfügbar sein.

Klimafreundlicher Transport

Ob bei der Abholung der Ware, beim Transport zwischen den großen Paketzentren oder auf der sogenannten letzten Meile – es gilt überall, Emissionen zu vermeiden. Dazu gehören emissionsarme Treibstoffe für Lkw sowie E-Fahrzeuge, genauso wie der Pakettransport über die Schiene für besonders lange Strecken. Der Ausbau der E-Mobilität ist für den Online-Handel ein besonders wichtiger Aspekt, da es die Klimabilanz bei der Zustellung auf der letzten Meile extrem verbessert. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes ist die Emissionsvermeidung in diesem Zustellungsabschnitt für den Online-Handel ausschlaggebend, um gegenüber dem stationären Handel in punkto Klimaschutz besser abzuschneiden. Deutsche Post DHL betreibt mit 20.000 E-Fahrzeugen, 12.600 E-Trikes und 6.700 E-Bikes weltweit die größte E-Nutzfahrzeugflotte und sorgt damit auf der letzten Meile für eine grüne Zustellung. Flankiert werden diese Maßnahmen zur CO2-Reduktion im Transport durch nachhaltige Immobilien. So sollen vermehrt CO2-neutrale Betriebsstandorte geschaffen werden, die mit Photovoltaik und Wärmepumpen ausgestattet werden. Allein in diesem Jahr investiert Deutsche Post DHL 600 Millionen in grüne Infrastruktur und den Ausbau der E-Fahrzeugflotte.

Mit Packstationen CO2 einsparen

Eine andere klimafreundliche Zustellvariante läuft über die Packstation. Mit mehr als 9.300 Packstationen verfügt Deutsche Post DHL über das mit Abstand dichteste Paketautomaten-Netz in Deutschland. Im Vergleich zur Haustür-Zustellung spart eine Packstation-Sendung auf der letzten Meile im Durchschnitt circa 30 Prozent CO2 ein. Denn pro Stopp an der Packstation werden mehrere Dutzend Pakete abgeliefert und auch direkt dort abgeholt. Bis Ende 2023 soll sich die Anzahl auf etwa 15.000 Packstationen erhöhen.

Klimafreundlich wachsen mit einem grünen Logistiker als Partner

Für ein gutes Wachstum im Online-Handel gibt es nur einen Weg und der ist grün. Und dabei geht es nicht einfach um ein grünes Image, sondern Klimaschutz, den man mit Zahlen belegen kann. Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland von Deutsche Post DHL Group, sagt: „Schon heute emittieren wir deutlich weniger CO2 pro Sendung als unsere Wettbewerber, denn in über 50 Prozent unserer Zustellbezirke stellen wir dank der größten E-Flotte im Markt CO2-frei zu.“ Wer schon heute auf den größten Logistiker setzt, wird bald einen komplett CO2-neutralen Versand bieten können, so Tobias Meyer: „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist ein CO2-neutraler, nachhaltiger Brief- und Paketdienst für ganz Deutschland in einigen Jahren machbar.“

Allgemeine Infos von Deutsche Post DHL unter www.deutschepost.de/nachhaltigkeit oder von DHL Paket und www.dhl.de/neutralerversand

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