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Bei langfristigen Investitionen handelt es sich um Investitionen, die ein Jahr lang oder noch länger gehalten werden.

Im Gegensatz zu langfristigen Investitionen werden kurzfristige Investitionen nur für wenige Monate gehalten und sollen eine schnelle Rendite erzielen.

Bei einem Portfolio handelt es sich um die Summe aller Investitionen eines Investors. Dies umfasst nicht nur Aktien und Barvermögen, sondern auch Investitionen in Rohstoffe, wie zum Beispiel Gold, oder in Immobilien.

Bei der Rendite handelt es sich um den Gewinn oder den Verlust, die eine Investition erzielt.

Der Zinseszins ist der Gewinn, der durch die Investition bereits verdienter Zinsen entsteht. Von ihm profitieren vor allem jene Investoren, die früh investieren und die Gewinne dann weiter investieren.

Die Risikotoleranz beschreibt die Einstellung eines Investors zum Risiko. Investitionen mit hohem Risiko erzielen oft eine höhere Rendite, bergen aber auch eine größere Gefahr, dass die Investition fehlschlägt und die investierte Summe verloren ist.

Diversifizierung ist der Besitz verschiedener Anlageformen, um das Risiko von Investitionen zu minimieren. Vor allem bei Investitionen mit hohem Risiko ist diese Strategie unabdingbar. Wenn es dann bei Investition zu einem Ausfall kommt, kann die Rendite der anderen Investitionen im Portfolio diesen ausgleichen.

Devestition ist das direkte Gegenteil von Investition, also der Verkauf von Vermögenswerten im Austausch gegen Barvermögen. Dies geschieht zum Beispiel, wenn bestimmte Branchen wenig zukunftsträchtig sind und Anleger sich aus ihnen zurückziehen.

Liquidität beschreibt wie schnell das investierte Vermögen wieder in Bargeld verwandelt werden kann. Bei langjährigen Anlagen und Investitionen kann dies oft Monate oder sogar Jahre dauern, kurzfristige Anlagen bieten eine deutlich bessere Liquidität. Allerdings haben sie im Austausch dafür oft auch eine schlechtere Rendite.

Volatilität ist der Betrag, um den eine Investition nach oben und nach unten schwankt. Bei einer hohen Volatilität ändern sich die Preise schnell. Bei einer niedrigen Volatilität hingegen bleibt der Kurs verhältnismäßig stabil. Eine hohe Volatilität geht häufig mit einem höheren Risiko, aber auch mit einer besseren Chance auf eine höhere Rendite einher.

Baisse oder auch Bärenmarkt beschreibt einen Aktienmarkt, der über einen längeren Zeitraum einen erheblichen Wertverlust erlebt hat. Von einem Bärenmarkt spricht man üblicherweise ab einem Verlust von ca. 20%, wenn dieser zwei Monate oder länger anhält.

Das Vertrauen der Investoren ist zu diesem Zeitpunkt meistens gering und die Anzahl der Verkäufer überwiegt gegenüber den Käufern. Andererseits lockt für Käufer, die das Risiko in Kauf nehmen, aufgrund der geringen Preise oft eine hohe Rendite.

Der Hausse oder auch Bullenmarkt beschreibt einen Markt, auf dem die Aktienkurse verhältnismäßig hoch sind. Üblicherweise wird dieser Begriff benutzt, wenn die Kurse über einen längeren Zeitraum von etwa zwei Montane um 20% oder mehr steigen. Er ist also das Gegenteil eines Bärenmarktes.

Das Vertrauen der Investoren ist zu diesem Zeitpunkt üblicherweise hoch. Es gibt mehr Kaufinteressierte und Käufer als Verkäufer, so dass die Preise wegen der gesteigerten Nachfrage steigen.

Die zahllosen Sorten von Anlagen, die Investoren zur Verfügung stehen, werden in drei primäre Klassen unterteilt. Bei diesen handelt es sich um Eigenkapital, verzinsliche Wertpapier und Bargeldäquivalente. Zusätzlich dazu gibt es noch andere Anlageklassen, zum Beispiel für Immobilien oder Rohstoffe.

Die Anlagen in einer Klasse besitzen meistens ähnliche finanzielle Merkmale und Strukturen aufweisen, so dass sie auf identischen Märkten gehandelt werden können und die gleichen Gesetze und Regeln für sie zutreffen.

Bei Aktien handelt es sich um die Anteile eines Unternehmens, die Investoren am Aktienmarkt erwerben können. Wenn ein Unternehmen an die Börse geht, bietet es Unternehmensanteile zum Kauf an. Investoren können diese Anteile dann erwerben und werden Miteigentümer des Unternehmens. Sie erhalten eine Ausschüttung aus dem Gewinn des Unternehmens, die Dividende, die gemäß ihre Anteilen berechnet wird. Sie können die Aktien am Aktienmarkt wieder verkaufen. Dort bestimmen Angebot und Nachfrage, das heißt die Zahl der Kaufinteressenten und der Verkaufsinteressenten, dann den Preis.

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Als Eigenkapital oder Aktienkapital bezeichnet man den Anteil an einem Unternehmen, der sich im eigenen Besitz befindet.

Bei der Dividende handelt es sich um die regelmäßige, meistens jährliche, Gewinnausschüttung eines Unternehmens an seine Aktionäre. Dabei wird der Gewinn des Unternehmens an die Anteilseigner, also die Aktionäre verteilt.

Als Blue-Chip-Unternehmen bezeichnet man umsatzstarke Unternehmen mit einem hohen Handelsvolumen und einer stabilen Kursentwicklung. Sie unterliegen in der Regel keinen schnellen Schwankungen, sondern bieten auf lange Sicht hinweg stabile Renditen. Es gibt zwar keine offiziellen Kriterien für Blue Chip Unternehmen, auf dem deutschen Aktienmarkt werden aber unter anderem BASF, Siemens und die führenden deutschen Automobilunternehmen dazu gezählt.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist für Anleger eine entscheidende Kennzahl, um erfolgversprechende Wertpapiere zu entdecken. Es wird berechnet, indem der aktuelle Kurs der Aktie durch den Gewinn der Aktie dividiert wird.

Ein hohes KGV bedeutet, dass eine Aktie teuer ist. Bei einem niedrigen KGV hingegen ist sie günstig. Für die Berechnung werden üblicherweise der diesjährige und der zu erwartende Gewinn des nächsten Jahres mit einbezogen.

Der Begriff Börse beschreibt sowohl einen regelmäßig stattfindenden, organisierten Markt zum Handel von finanziellen Vermögenswerte wie Wertpapieren, Aktien, Anleihen und ETFs sowie von vertretbaren Waren als auch das Gebäude, indem dieser Handel stattfindet.

In Deutschland ist der wichtigste Börsenplatz Frankfurt am Main, wo sich nicht nur die größte Wertpapierbörse Deutschlands, sondern auch die Finanzterminbörse der Bundesrepublik befindet.

Ein Maß dafür, wie sich der Aktienmarkt entwickelt, bei der eine bestimmte Auswahl von Aktien betrachtet wird. Die Entwicklung dieser Aktien trifft dann eine Aussage über die Entwicklung des Marktes insgesamt.

Der wichtigste deutsche Aktienindex ist der DAX, der Deutsche Aktienindex. Er umfasst die vierzig größten deutschen Unternehmen und beobachtet deren Entwicklung. Ein wichtiger amerikanischer Index ist der Dow-Jones-Index.

Wenn ein bis dahin privates Unternehmen Anteile an diesem Unternehmen erstmalig zum Kauf an der Börse anbietet, handelt es sich dabei um einen sogenannten Börsengang. Investoren haben dadurch die Chance, Beteiligungen an einem Unternehmen zu erwerben, die bisher nicht zugänglich waren. Börsengängen liegt häufig eine benötigte Kapitalerhöhung, zum Beispiel für Investitionen, zugrunde.

Bei den ausstehenden Aktien handelt es sich um alle Aktien, die von den verschiedenen Anteilseignern des Unternehmens, also den Investoren in dieses, gehalten werden. Die einzigen Aktien, die nicht zu den ausstehenden Aktien zählen sind jene, die sich im Besitz des Unternehmens befinden. Diese werden als eigene Aktien bezeichnet. Im Gegensatz zu eigenen Aktien geht mit ausstehenden Aktien ein Stimmrecht und ein Recht auf die Auszahlung von Dividenden einher.

Bei der Aktionärsversammlung handelt es sich um eine jährlich stattfindende Versammlung der Aktionäre eines Unternehmens. Bei dieser legt der Vorstand des Unternehmens Rechenschaft ab und stellt den jährliche Finanzbericht vor. Auch über andere wichtige Angelegenheiten des Unternehmens wird im Rahmen dieser Versammlung entschieden.

Bei einer Anleihe handelt es sich um ein Darlehen, dass von einer Institution, Organisation oder Person an einen Anderen vergeben wird. Dabei bestehen üblicherweise feste Bedingungen, die Aussage über den Zinssatz und die Dauer der Rückzahlung geben. Der Zinssatz ist auch als Kuponsatz bekannt, das Datum der spätesten Rückzahlung wird als Fälligkeitstermin bezeichnet.

Anleihen haben mit Aktien gemeinsam, dass sie gekauft und verkauft werden können. Dadurch ist es möglich, dass Anleger sie untereinander handeln. Im Gegensatz zu Aktien haben Anleihen meist ein geringeres Risiko, aber üblicherweise auch eine geringere Rendite.

Festverzinsliche Anlage bezeichne alle Investitionen, bei denen ein Vertrag die Rückzahlung des gegebenen Darlehens zusammen mit den Zahlungen für Zinsen enthält. Festverzinsliche Anlage gelten als sehr sichere Form der Anlage, da die Zinsen bereits im Vertrag festgelegt ist und die Rendite daher von Anfang an bekannt ist. Im Vergleich zu Aktien oder anderen Anlageformen bieten sie allerdings oft auch eine geringere Rendite.

Zu den festverzinsliche Anlagen zählen Anleihen, Pensionen und Darlehen.

Die Kreditwürdigkeit ist eine Parameter, der die Wahrscheinlichkeit definiert, dass ein Kreditnehmer seinen Kredit und die vertraglich vereinbarten Zinsen zurück zahlt. Ein hohes Maß an Kreditwürdigkeit wird auch als gute Bonität bezeichnet. Für den Kreditnehmer geht eine gute Bonität im Allgemeinen auch mit günstigen Krediten einher. Kreditnehmer mit einer schlechten Bonität müssen meist deutlich mehr Zinsen bezahlen.

Für größere Unternehmen und Staaten gibt es Kredit-Ratings, die eine Aussage über deren Kreditwürdigkeit treffen und diese nach bestimmten Standards bewerten.

Bei Social-Impact Anleihen handelt es sich um eine Unterform von Anleihen mit speziellen Kriterien. Das erteilte Darlehen wird von öffentlichen Unternehmen aufgenommen und soll bestimmte Gruppen in einer Bevölkerung oder einer Region unterstützen. Hierbei findet eine Rückzahlung nur dann statt, wenn das im Rahmen der Anleihe definierte Ziel erreicht wird.

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF unterstützt im Rahmen einer Social-Impact Anleihen zum Beispiel Schüler und Schülerinnen in Mannheim, die dann im Rahmen eines Modellprojekts Förderunterricht erhalten. Eine Rückzahlung erfolgt in diesem Fall nur, wenn ausreichend Schüler eine Gymnasialempfehlung erhalten.

Auch grüne Anleihen sind eine bestimmte Form von Anleihen. Sie dienen der Förderung von Klima- oder Umweltprojekten und gehen mit ökologischen Auflagen einher. Daher sind sie meistens zweckgebunden. So könnte etwa ein Landwirt, der einen Kredit aufnimmt, um seinen Hof ökologisch zu gestalten, die Anleihe dann nicht für konventionelle Landwirtschaft verwenden.

Nachhaltigkeitsanleihen sind Anleihen, die dazu dienen, ein soziales oder ökologisches Projekt zu finanzieren. Auf Englisch werden sie auch als "Socially Responsible Investment" oder SRI-Anleihen bezeichnet.

Zinsen sind die Kosten, die dem Kreditnehmer durch die Aufnahme eines Kredites entstehen. Üblicherweise werden sie als Prozentsatz des Gesamtvolumens angegeben. Anders gesagt handelt es sich bei Zinsen um die Rendite, die ein Kreditgeber durch das Vergeben eines Darlehens erhält.

Bei der Rendite oder dem Ertrag handelt es sich um die jährlichen Zinsen, die ein Gläubiger für das Vergeben einer Anleihe erhält.

Der Kuponsatz beschreibt die Zinsen, die ein Investor vom Kreditnehmer für die vergebene Anleihe erhält.

Das Fälligkeitsdatum ist das Datum, an dem eine Anleihe fällig ist und zurückgezahlt worden sein muss. Es ist also das Datum, an dem der Kreditgeber das gegebene Darlehen sowie die vereinbarten Zinsen erhält.

Zahlungsmitteläquivalente sind eine Art von Anlageklassen. Sie bieten ein geringes Risiko und eine hohe Liquidität, haben dafür aber auch eine geringe Rendite. In diese Gruppe fallen Einlagenzertifikate und Wertpapiere von Unternehmen. Unternehmen besitzen üblicherweise Zahlungsmitteläquivalente, die sie schnell liquidieren können, falls dies nötig wird.

Bei Rohstoffen handelt es sich um natürliche Ressourcen oder Materialien, mit denen Handel betrieben werden kann. Dazu zählen zum Beispiel fossile Brennstoffe, aber auch Metalle oder Lebensmittel.

Bei Termingeschäften oder auch Futures handelt es sich um den Verkauf von Rohstoffen zu einem vereinbarten Liefertermin in der Zukunft. Der Preis wird dann erst in der Zukunft festgestellt, ist also zum Zeitpunkt des Verkaufsabschlusses noch nicht bekannt.

Als Investmentfonds werden Fonds bezeichnet, die aus einer Summe von Investorengeldern bestehen. Eine Investmentgesellschaft investiert dieses Geld dann in verschiedene Vermögenswerte, um die Investition zu vermehren und für den Fond eine gute Rendite zu erreichen. Es gibt Fonds mit unterschiedlichen Schwerpunkten, während manche eher auf eine stabile Rinde setzen, bevorzugen andere riskante Investitionen mit hoher Rendite. Oft sind Fonds auch auf bestimmte Schwerpunkte spezialisiert, zum Beispiel Unternehmensanteile, Rohstoffe oder Immobilien.

Bei einem Aktienfonds handelt es sich um Investmentfonds, der sich auf Aktien spezialisiert hat und nur in diese investiert.

Bei einem Anleihenfonds handelt es sich um einen Investmentfonds, der ausschließlich in Anleihen investiert. Dabei werden üblicherweise eine Reihe von Anleihen gekauft, um das Risiko zu streuen. Häufig wird mit diesen Anleihen dann auch bereits vor deren Fälligkeitsdatum gehandelt.

Börsengehandelter Fonds, kurz auch ETFs, enthalten Kombination aus verschiedenen finanziellen Vermögenswerten. Sie ähneln also den Investmentfonds, sind aber im Unterschied selbst an der Börse notiert sind und dort gehandelt werden.

Ein Indexfonds investiert ausschließlich in Unternehmen, die in einem bestimmten Index enthalten sind. Ein DAX-Indexfonds investiert zum Beispiel nur in Unternehmen, die auch im DAX erfasst werden.

Hedge-Fonds ähneln den Investmentfonds, haben im Gegensatz zu diesen aber ein sehr hohes Risiko und eine entsprechend hohe Rendite. Anders als Investmentfonds sind Hedge-Fonds nicht reguliert. Die Aufwandsquote und die Objekte, in die der Fond investiert, liegen also völlig in der Hand der Hedge-Fonds Manager.

Die Aufwandsquote beschreibt das Verhältnis der Verwaltungs- und Personalkosten für einen Fond im Vergleich zum erzielten Gewinn.

Die Verwaltungsgebühr wird vom Investmentmanager als Gebühr für die Verwaltung eines Investmentfonds berechnet. Sie umfasst die Kosten für die Zeit und das Fachwissen des Managers ab. Auch andere Verwaltungskosten sind in ihr enthalten.

Bei Corporate Social Responsibility handelt es sich um ein Geschäftsmodell, indem Unternehmen in der eigenen Geschäftstätigkeit verantwortlich unternehmerisch handeln und sich der Auswirkungen ihres Handelns auf alle Aspekte der Gesellschaft bewusst sind. Dies betrifft auch ökologische und soziale Kriterien. Ziel ist, dass Unternehmen einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt haben.

ESG steht für Environmental, Social, and Corporate Governance. Dabei handelt es sich um eine Analyse von Unternehmen aufgrund von Umweltkriterien, Sozialkriterien und Unternehmensführungskriterien. Dabei entsteht eine Liste von Unternehmen, die diese Standards erfüllen und auf die Investoren für ihre Entscheidungen zurückgreifen können.

Das Impact-Investing gehört zu den nachhaltigen Investitionen. Spezifisch handelt es sich bei ihm um Investitionen, die nicht nur finanziellen Erträge haben, sondern auch mit einer messbare Wirkung in anderen Bereichen einhergehen. Impact Investing soll also einen messbaren, positiven Einfluss in ökologischen oder sozialen Gebieten haben.

Sozial verantwortliches Investieren ist Investieren, das auf Grundlage bestimmter ethischer Richtlinien stattfindet. Dadurch werden bestimmte Unternehmen, die Tische Standards nicht erfüllen, ausgeschlossen.

Greenwashing beschreibt PR-Methoden, deren Ziel es ist Unternehmen umweltbewusst erscheinen zu lassen, selbst wenn dieses das nicht sind und in Wahrheit keine oder nur oberflächliche Anstrengungen in ökologischer Hinsicht unternehmen.

Bei einer Full-Service-Brokerage handelt es sich um ein Unternehmen, dass Geldanlage durchführt, neben dieser jedoch noch eine Reihe von weiteren Dienstleistungen anbietet. Zu diesen können Finanzberatung, Ruhestandsplanung oder auch Steuerberatung gehören. Aufgrund der Expertise und der umfassenden Beratung, die Full-Service-Brokerage Unternehmen anbieten, sind ihre Gebühren im Allgemeinen höher.

Bei Robo-Advisor-Plattformen handelt es sich um sogenannte digitale Vermögensberater, die auf Basis von Informationen, die ihre Kunden eingeben, algorithmusbasierte Anlageempfehlungen aussprechen und in deren Auftrag dann auch ausführen.

Venture Capital bezeichnet Beteiligungskapital, das Investoren außerhalb von Börsen zur Verfügung stellen. Dieses Kapital wird vor allem in innovative Start-ups, zum Beispiel aus der IT-Branche investiert. Die zukünftige Entwicklung solcher Firmen ist schwierig vorherzusagen: Investoren können bei einer Insolvenz einerseits ihr investiertes Kapital verlieren, andererseits schießen solche Unternehmen oft auch durch die Decke und bieten hohe Renditen. Da aufgrund dieser unklaren Zukunft des Unternehmens Banken selten Kredite vergeben, sind die Unternehmen oft auf private Investoren und Venture Capital angewiesen.

Als Business Angels werden erfahrene Unternehmer bezeichnet, die junge Gründer finanziell und mit Erfahrung unterstützen. Sie investieren vor Allem während der Seed Phase oder der Start Up Phase eines jungen Unternehmens und sind oft in Netzwerken organisiert.

Crowdfunding ist eine Methode zur Kapitalbeschaffung in der sich Einzelpersonen zusammenschließen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Oft handelt es sich bei den Investoren durch Crowdfunding um potentielle Kunden, die zum Beispiel durch Social Media Kanäle angesprochen werden.

Bootstrapping ist eine Form der Gründungsfinanzierung, bei der nur ein sehr schmales Budget und knappe Ressourcen vorhanden sind und die Strategie des gegründeten Unternehmens daran angepasst ist. Das Ziel ist die Kosten zu minimieren und die Einnahmen zu maximieren.

Der Begriff Lean Startup beschreibt ein Start Up mit schlanken Prozessen und einem Fokus auf Verbesserung durch ausführliches und am Kunden orientiertes Testen. Kontinuierliches Kundenfeedback soll für eine erfolgreiche und vor allem effiziente Produktentwicklung sorgen. Dies wird auch als "Build-Measure-Learn Zyklus" bezeichnet.

Bei einem Pitch Deck handelt es sich um eine kurze Präsentation, in der Gründer und Start-ups versuchen Investoren oder andere Kapitalgeber wie Banken von ihrer Idee und ihren Erfolgschancen zu überzeugen. Dabei handelt es sich um kurze, strukturierte Präsentationen, die möglichst ansprechend sein sollten.

Der Begriff Accelerator bedeutet auf Deutsch ?Beschleuniger?. Bei einem Accelerator handelt es sich um eine Person, die Start-ups Unterstützung bei der Unternehmensentwicklung bietet. Dies kann durch Coaching oder Mentoring passieren, aber finanzielle Unterstützung oder die Bereitstellung von Infrastruktur erfolgen. Ein Accelerator kann auch Kontakte zu Lieferanten oder potentiellen Kunden einbringen.

Als USP, kurz für Unique Value Proposition, wird das Herausstellungsmerkmal eines Produkts bezeichnet, dass dieses von Produkten der Konkurrenz unterscheidet und dem Kunden vom Kauf überzeugen soll. Eine große Rolle spielt der USP vor allem in bereits gesättigten Märkten, in denen Innovation entscheidend ist.

Bei einem Einhorn handelt es sich um ein besonders erfolgversprechendes Start Up mit einer Marktbewertung von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Äquivalent dazu ist das Decacorn ein Start Up mit einem Marktwert von mehr zehn Milliarden US-Dollar.

Das Return on Investment oder ROI ist eine Kennzahl, die die Rendite der Investition angibt und aussagt, ob diese lohnenswert war. Der ROI ist eine wichtige Kennzahl, um den Erfolg einer Investition zu erfassen.

B2B-Vertrieb ist der Verkauf von Produkten, wie etwa Gütern oder Dienstleistungen, an andere Unternehmen. Der Verkauf findet also Business to Business, von Unternehmen an Unternehmen statt. B2C-Vertrieb hingegen ist der Verkauf von einem Unternehmen direkt an den Endkunden, also Business to Consumer.

Exit ist die Beendigung des Involvements eines Investors in einem Start-up, also der Verkauf seiner Beteiligung.

Bei der Disruption handelt es sich um einen Begriff, der den Effekt neuer und innovativer Produkte und Dienstleistungen auf den bestehenden Markt beschreibt. Der Markt wird "gestört" oder auch "zerstört". Etablierte Modelle können abgelöst oder verändert werden.

Bei einem Term Sheet handelt es sich um das Ergebnis der Verhandlungen zwischen neuen Investoren und den bisherigen Anteilseignern an der Firma.

Sweat-Equity definiert die eigene Leistung, die der Gründer eines Start Ups in seine Idee steckt, damit aus dieser ein erfolgversprechendes Produkt und ein gewinnbringendes Unternehmen werden. Dies beschreibt nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen zeitlichen Einsatz.

Bei dem Break-Even-Point handelt es sich um einen wichtiger Meilenstein für neue Unternehmen. Er wird auch als Gewinnschwelle oder Kostendeckungspunkt bezeichnet. An diesem Punkt sind die Kosten und die Gewinne eines Unternehmens beide null und das unternehmen erwirtschaftet keinen Gewinn, aber auch keinen Verlust. Vor allem in der Gründungsphase spielt dieser Punkt eine große Rolle, denn sobald er erreicht ist, heißt das, dass die Investitionen in ein Unternehmen gedeckt sind und die Phase der Gewinnerwirtschaftung beginnen kann.

Compliance bedeutet wörtlich übersetzt ?Richtlinientreue?. Bei diesem Begriff geht es um die Einhaltung von Regeln und Gesetzen. Auch die Compliance mit internen Richtlinien und ethischen Standards des Unternehmens kann hiermit gemeint sein.

Beim Proof of Concept geht es um die Durchführbarkeit eines Vorhabens, wie einer Produkt- oder Geschäftsidee. Dafür gibt es verschiedene Formen, wie zum Beispiel aussagekräftige Machbarkeitsstudien, funktionierende Prototypen oder die erfolgreiche Durchführung einer Crowdfunding-Kampagne, bei der sich zeigt, dass sich auch zukünftige Kunden für das Produkt interessieren.


Als Stakeholder werden alle diejenigen mit einem Begriff zusammengefasst, die mit den Tätigkeiten eines Unternehmens in der Gegenwart oder Zukunft direkt oder indirekt betroffen sind. Es ist der englische Begriff für Interessens- oder auch Anspruchsgruppen. Ihr Anspruch entsteht in der Regel aus einem bestimmten Interesse am Verlauf eines Projekts, eines Prozesses oder generell auch der Entwicklung eines Unternehmens.

Der Begriff SWOT steht für Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Risiken). Hierbei handelt es sich um ein für die strategische Planung verwendetes Analyseinstrument, dass die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken einer möglichen Veränderung für ein Unternehmen hervorhebt.

Als Pre-Seed bezeichnet man den Zeitraum, der einer Gründung voraus geht. Hierbei interagieren die an einer Gründung interessierten Mitglieder miteinander und überprüfen, ob ihre Ziele miteinander vereinbar sind. Je nach Bedarf befinden sie sich dann auf der Suche nach weiteren Partnern, die fehlende Kompetenzbereiche abdecken. Gemeinsam entwickeln sie dann ein Geschäftsmodell, einen Businessplan und einen Prototypen.

Zur Pre-Seed Phase gehört auch der Kontakt mit Investoren oder anderen Kapitalgebern, um die Finanzierung des zukünftigen Unternehmens zu ermöglichen.

In der Seed-Phase findet die Gründung des Unternehmens statt. In dieser Phase finden Kontakt nicht mehr nur mit Investoren, sondern auch mit zukünftigen Kunden und Lieferanten statt. Das Geschäftsmodell wird erweitert und an die neu entstehenden Anforderungen angepasst.

Beim Benchmarking handelt es sich um ein Instrument der Wettbewerbsanalyse. Es beschreibt den andauernden von Produkten und Dienstleistungen mit denen anderer Unternehmen. Auch bestimmte Prozessen und Methoden können verglichen werden. Das Ziel der Analyse ist es Unterschiede zu anderen Unternehmen, vor allem zu führenden Unternehmen zu finden, und die Gründe für diese zu entdecken. Daraus lassen sich dann mögliche Verbesserungen ableiten.

Der Begriff Content Marketing beschreibt eine Strategie für das Marketing eines Unternehmens, bei der nicht direkt das Produkt im Zentrum des Marketings steht. Stattdessen wird dem Kunden zunächst wertbringender Inhalt vermarktet. Dieser kann die Form von Videos, Podcasts oder Blogartikeln haben. Diese Strategie erhöht die Kundenbindung und hebt die Expertise des Unternehmens in dem jeweiligen Bereich hervor. Es handelt sich um eine langfristige Strategie.

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Der Call to Action beschreibt eine Handlungsaufforderung an den Kunden, wie zum Beispiel eine Aufforderung zum Kaufen oder eine Aufforderung zum Abonnement eines Newsletters oder eine andere Handlung.

Die Click-Through Rate beschreibt eine Kennzahl, die die Anzahl der Klicks von Kunden auf Werbebanner oder durch Werbelinks betrachtet und in ein Verhältnis zu den gesamten Besuchen auf der Website setzt.

Die Conversion Rate, auf deutsch Umwandlungsrate, ist eine Kennzahl die das Verhältnis zwischen den wenigen Kunden, die die gewünschte Aktion ausführen, wie zum Beispiel einen Produktkauf, und den Besuchern insgesamt beschreibt.

Branding beschreibt das Bilden eines bestimmten Markenimages durch gezielte Werbung. So kann eine Marke zum Beispiel versuchen, sich als außergewöhnlich ökologisch, nachhaltig, modern oder innovativ darzustellen.

Der Begriff Corporate Design bezieht sich auf das Erscheinungsbild eines Unternehmens. Es umfasst unter anderem die Farben und das Design des Unternehmens sowie das Logo und andere Branding-Merkmale. Erfolgreiches Corporate Design wird innerhalb und außerhalb des Unternehmens immer wieder verwendet, um einen Wiedererkennungseffekt zu schaffen.

Als Networking wird das Netzwerken zu anderen Personen und Unternehmen bezeichnet. Es kann auch Kontakte zu Lieferanten oder möglichen Mitarbeitern sowie anderen Personen, die für das Unternehmen hilfreich sein können, beschreiben. Besonders wichtig ist es für B2B-Unternehmen, Kontakt zu anderen Unternehmen und deren Einkäufern zu pflegen, da dies für die erfolgreiche Vermarktung des eigenen Produktes ausschlaggebend sein kann.

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