Im tricoma-System kannst du Streckengeschäfte auf drei verschiedene Arten abwickeln:
In diesem Tutorial liegt der Fokus auf der automatischen Abwicklung von Streckengeschäften.
Eine detaillierte Beschreibung des manuellen Prozesses findest du hier: Manuelle Umwandlung einer Lieferung in ein Streckengeschäft
Das zentrale Element für die Automatisierung ist die App „Auftragskiller“.
In den Einstellungen der Bestellungsaufteilung findest du dazu verschiedene Optionen, die im Folgenden näher erläutert werden.
Damit Streckengeschäfte über den Auftragskiller bearbeitet und die weiteren folgenden Optionen angewendet werden können, muss diese Einstellung aktiviert werden.
Hinweis 1:
Da die Abwicklung über den Auftragskiller auf Basis von Bestellungen erfolgt, können Bestellungen aus nahezu beliebigen Quellen verarbeitet werden.
Auch über die App Dropshipper importierte Aufträge können somit als Streckengeschäfte behandelt werden.
Mit dieser Option weist der Auftragskiller die angelegten Streckengeschäfte automatisch der hier gewählten Scanstation zu, sofern das System live ist.
Weitere Informationen zum Anlegen von Scanstationen findest du hier: Neue Scanstation anlegen und konfigurieren
Diese Option ermöglicht eine vollständig automatisierte Abwicklung.
Hinweis:
Falls die automatische Umwandlung fehlschlägt, erscheint ein Hinweis in der Shortinfo.
Nach Behebung des Problems erfolgt die Umwandlung automatisch weiter – ein manuelles Anstoßen ist nicht notwendig.
Wenn du die Streckengeschäfte vor der Übergabe an den Lieferanten manuell prüfen möchtest, aktiviere diese Option anstelle der automatischen Umwandlung.
Mit dieser Option bestimmst du, zu welcher Scanstation manuell angelegte Streckengeschäfte automatisch zugewiesen werden sollen.
2Damit die automatische Abwicklung funktioniert, muss zunächst festgelegt werden, welche Produkte überhaupt als Streckengeschäft behandelt werden sollen.
Diese Einstellung erfolgt pro Produkt in der Produktdetailansicht → Sonstige Preise:
Ein Produkt kann mehreren Lieferanten zugeordnet werden.
In diesem Fall wählt das System automatisch den jeweils günstigsten Lieferanten.
Bei Streckengeschäften ist der genaue Ablauf im Auftragskiller wie folgt:
Die Lieferung mit den Streckengeschäften wird anschließend nach Lieferanten aufgeteilt.
Für jeden benötigten Lieferanten erzeugt das System eine eigene Lieferung, die ausschließlich die Produkte enthält, die dieser Lieferant auf Strecke liefern soll.
Nach dieser Aufteilung bleibt eine leere Kunden-Lieferung zurück.
Diese leere Lieferung ist beabsichtigt und dient als weiterer Ankerpunkt für die Streckengeschäfte.
Diese Lieferung darf nicht gelöscht werden.
Wenn es so konfiguriert ist, wird der Kunde per E-Mail über das Streckengeschäft informiert.
Nach erfolgreicher Umwandlung gilt:
Der Lieferant muss wissen, welche Produkte in welcher Menge an welchen Kunden geliefert werden sollen.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten.
Die einfachere Variante ist eine automatische E-Mail an den Lieferanten.
Die entsprechende Mailvorlage findest du in der App Lieferungen → Einstellungen → E-Mail-Vorlagen.
Als Alternative oder zusätzlich zum E-Mail-Versand können die Daten über die App Dropshipper per Schnittstelle an den Lieferanten übermittelt werden.