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    Cloud Computing - Warenwirtschaftssysteme und ERP

    Unter Cloud Computing versteht man die Verlagerung gesamter IT-Infrastrukturen von einzelnen lokalen Systemen auf über das Internet angebundene Server. Hierbei kann es sich um reine Datenspeicherung und Rechenleistung, oder umfangreiche Anwendungen wie ein Warenwirtschaftssystem und Dienstleistungen handeln. Aus technischer Sicht beschreibt Cloud Computing das Bereitstellen von IT-Infrastrukturen über das Internet, ohne dass eine lokale Installation notwendig ist. Die Nutzung solcher Dienstleistungen erfolgt üblicherweise über Schnittstellen wie den Webbrowser, oder anderweitig nutzbare Protokolle wie REST APIs. Dadurch können sehr schlanke Applikationen realisiert werden, welche bei Bedarf auf einen großen Datenspeicher oder eine hohe Rechenleistung zugreifen können, ohne dabei ein entsprechend leistungsstarkes Endgerät vorauszusetzen.

    Durch den Einsatz von Cloud-Lösungen sind Unternehmen nicht mehr gezwungen, teure Hard- und Software zu kaufen und zu betreuen. Hierbei entfallen Anschaffungs- und Wartungskosten, und es kann in der Regel eine höhere Erreichbarkeit und Datensicherheit durch entsprechende Redundanz geboten werden. Bei der Nutzung von Cloud Dienstleistungen werden Ihre Daten nicht mehr nur lokal, sondern auf den Servern der entsprechenden Anbieter gespeichert und sind somit leicht von einem Team oder von mehreren Endgeräten zu bearbeiten.

    Dieses Prinzip kann manchmal für Verunsicherung sorgen. Schließlich müssen sensible Daten geschützt und nur von autorisierten Personen einsehbar sein. Deshalb sollte bei der Auswahl und Nutzung von Cloud Dienstleistungen auf Sicherheits- und Datenschutzbestimmungen geachtet werden. Dadurch bieten sich Dienstleister aus Deutschland an, da hier die weltweit strengsten Sicherheitsvorgaben herrschen und viele Unternehmen dadurch auch mit der Herkunftsbezeichnung "Made in Germany" werben.


    Welche Arten von Cloud Computing gibt es?

    Welche Cloud-Liefermodelle gibt es?

    Was sind die Vorteile der Cloud?

    Welche Risiken gibt es bei Cloud-Systemen?


    Warum sollte man auf Cloud-Lösungen setzen?


    Welche Vorteile bietet eine Cloud ERP Lösung im Vergleich zu einem lokalen Warenwirtschaftsystem?


    Welche Arten von Cloud Computing gibt es?

    Infrastructure as a Service (IaaS)

    Infrastructure as a Service bildet den Grundstein des modernen Internets. Diese Systeme richten sich meist an Entwickler und umfassen in der Regel keine Endkundenprodukte, sondern verstehen sich als Baustein, um Cloud Services zu erstellen. So werden Rechenleistung, Netzkapazitäten oder Backup-Systeme angeboten, die durch freie Skalierbarkeit auch kurzfristig auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Auf diese Weise müssen keine eigenen Server mehr betrieben und es kann ein maßgeschneidertes Bezahlmodell angeboten werden. Mit der Nutzung dieser Infrastruktur können beispielsweise auf kurzfristig hohe Nutzerzahlen reagiert werden, ohne langfristig weitere Server anzumieten und zu betreuen. Durch den Einsatz von Virtualisierungstechniken werden Rechen- oder Speicherleistung variabel und können jederzeit an den Bedarf angepasst werden. Lastspitzen lassen sich somit kostengünstig und reaktionsschnell abfangen. Aktuelle Anbieter von IaaS Systemen sind unter anderem:

    • Amazon Web Services (AWS)
    • Google Compute Engine
    • Microsoft Azure
    • IBM Cloud Services

     

    Platform as a Service (PaaS)

    Die Platform as a Service spricht vor allem Systemarchitekten und Anwendungsentwickler an. Diese haben bei der Nutzung von PaaS Systemen Zugriff auf Entwicklungsumgebungen oder Frameworks, mit denen eigene Anwendungen entwickelt und betrieben werden können. Mit PaaS können eigene Anwendungen erstellt und betrieben werden. Die hierfür erforderliche Infrastruktur wird ähnlich wie bei IaaS vom Anbieter zur Verfügung gestellt. Prominente Anbieter sind unter anderem:

    • Google App Engine
    • Amazon Elastic Beanstalk
    • Microsoft Azure
    • Force.com

     

    Software as a Service (SaaS)

    SaaS beschreibt das weitreichendste Cloud-Modell. Hierbei werden alle Bereiche von der Auslagerung einzelner Anwendungen bis hin zur Auslagerung kompletter Unternehmens-IT abgedeckt. Zielgruppe von SaaS sind in der Regel Endkunden, weshalb sich SaaS Anwendungen oft durch Benutzeroberflächen im Browser oder über schlanke Applikationen auszeichnen. Hierbei befinden sich sowohl die Anwendung als auch die Daten in der Cloud. Das verbreitetste Verkaufsmodell ist Mieten nach Bedarf, auch ?Software on Demand?. Dadurch können Kunden von der Skalierbarkeit der Cloud-Lösungen profitieren und Kapazitäten oder Funktionen entsprechend der eigenen Anforderungen anmieten. Dadurch gestaltet sich SaaS meist kostengünstiger als traditionelle Lösungen. Typische durch SaaS realisierte Anwendungen reichen von Office- und Kollaborationslösungen wie Microsoft Office 365, Google Apps oder Dropbox über Unternehmenssoftware wie Cloud ERP, Cloud CRM oder Cloud Wawi (Cloud Warenwirtschaftssystem).

    Die wichtigsten Vorteile von SaaS:

    • Kosteneinsparungen durch den Verzicht auf eigene Infrastruktur für die Speicherung und Sicherung von Daten
    • Keine Betreuungskosten durch Softwareupdates oder Wartungsarbeiten
    • Standortunabhängiger Zugriff von mehreren Geräten und Mitarbeitern
    • Individuelle Skalierbarkeit von Kapazitäten und Funktionen

     

    Welche Cloud-Liefermodelle gibt es?

    Ein Cloud-Liefermodell beschreibt, wie und wo Dienstleistungen erbracht werden. Liefermodelle werden durch vordefinierte Eigenschaften beschrieben und teilen sich in vier Gruppen: Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud und Community Cloud.

     

     

    Was ist die Public Cloud?

    Die Public Cloud beschreibt Angebote zur privaten und geschäftlichen Nutzung, die der breiten Öffentlichkeit über das Internet angeboten werden. Üblicherweise werden kostenlose Basisfunktionen angeboten, welche durch kostenpflichte Kapazitäten oder Funktionen erweitert oder im ?pay-as-you-go? Verfahren nach Verbrauch abgerechnet werden können. Public Cloud Lösungen werden von vielen großen Firmen wie Google, Microsoft oder Amazon angeboten. Zu den angebotenen Diensten gehören Webmail-Anwendungen wie Gmail, Outlook oder GMX, Hosting-Dienste wie Dropbox, Onedrive oder Google Drive, sowie Webapplikationen wie Google Docs.

    Public Cloud Dienste müssen aber nicht grundsätzlich kostenlos sein oder kostenlose Grundfunktionalitäten bieten. Die Definition der Public Cloud umfasst lediglich die Verfügbarkeit des Dienstes. So lassen sich auch kostenpflichtige Anwendungen wie Office 365 oder SAP Business by Design unter der Public Cloud zusammenfassen.

     

    Was ist die Private Cloud?

    Eine Private Cloud bezeichnet eine Unternehmens- oder Personenspezifische Cloud-Lösung. Die wichtigste Abgrenzung ist hierbei, dass die Cloud nur von autorisierten Unternehmen oder Personen nutzbar ist. Hosting und Verwaltung müssen hierbei nicht zwangsläufig vom eigenen Unternehmen übernommen werden. Wichtig ist, dass die Nutzung nur Firmenintern oder von autorisierten Personen ausgeht und die Services nicht öffentlich angeboten werden. Diese Lösungen eignen sich für Unternehmen, die die Verantwortung des Datenschutzes und der Datensicherheit selbst tragen möchten.

    Eine Private Cloud setzt sich von traditionellen Client-Server-Systemen im Wesentlichen durch den Einsatz von modernen Techniken ab. Anwendungen werden hierbei üblicherweise im Browser ausgeführt, wodurch sich viele Vorteile der Cloud-Systeme weiterhin nutzen lassen. Instandhaltung und Aktualisierung von Softwareinstallationen fällt weg und es kann von der Skalierbarkeit moderner Virtualisierungstechniken profitiert werden.

     

    Was ist die Hybrid Cloud?

    Die Hybrid Cloud bietet einen kombinierten Lösungsansatz aus Public und Private Cloud und ist dadurch als eine Art Mischform zu verstehen. Mit diesem Prinzip lassen sich maßgeschneiderte Komponenten der Private Cloud mit Standartfunktionalitäten der Public Cloud verbinden. Üblicherweise wird die Private-Cloud-Komponente vom Unternehmen selbst betreut. Dabei kann unterstützend auf Public-Cloud-Dienste zugegriffen werden, um gängige Funktionalitäten zu ergänzen. So können datenschutzrelevante Teile einer Anwendung in der Hand des eigenen Unternehmens verbleiben, während andere Teile durch eine Public-Cloud-Lösung übernommen werden. Hierbei ist es wichtig, für eine klare Trennung der Geschäftsprozesse und deren zugehörigen Daten zu sorgen.

     

    Was ist die Community Cloud?

    Eine Community Cloud ist eine weitere Mischform der Private und Public Cloud. Hierbei wird, anders als bei einer Hybrid Cloud, nicht nach Geschäftsprozessen unterschieden und entsprechend Private oder Public Cloud Systeme kombiniert. Eine Community Cloud ist eher als eine eingeschränkte Public Cloud zu sehen. Hierbei werden verschiedene Cloud Services wie bei einer Public Cloud nicht nur einem Unternehmen angeboten, sondern können von einem eingeschränkten Nutzerkreis verwendet werden. Auf diese Weise lassen sich die Betriebskosten eines Cloud-Systems senken, da die Infrastruktur nicht nur von einem Unternehmen genutzt wird. So können mehrere städtische Behörden, Universitäten, Betriebe oder Firmen mit ähnlichen Interessen ein gemeinsames System nutzen, ohne sich vollständig auf Drittanbieter verlassen zu müssen.

     

    Was sind die Vorteile der Cloud?

    Ein Cloud-System bietet viele Vorteile, die Sie vor einer Umstellung berücksichtigen sollten. Der Einsatz von cloudbasierten Lösungen erfreut sich immer größerer Beliebtheit, weshalb bereits fast die Hälfte aller deutschen Unternehmen entsprechende Lösungen einsetzen. Die Vorteile der Cloud sind im Wesentlichen:

    • Kosteneinsparung
      Mit dem Einsatz von Cloud-Systemen können hohe Anschaffungskosten für eine eigene IT-Infrastruktur vermieden werden. Wartung und Betreuung der Infrastruktur entfällt somit ebenfalls. Darüber hinaus entfallen traditionelle Lizenzgebühren für umfangreiche Softwarepakete durch die Individualisierung der Cloud-Systeme.
    • Hohe Verfügbarkeit
      Durch das Teilen einer IT-Infrastruktur entstehen neue Möglichkeiten der Spezialisierung für Cloud-Anbieter. So kann ein wesentlich höheres Budget für die Sicherung und Verfügbarkeit von Datensätzen und Anwendungen gerechtfertigt sein. Dadurch können Cloud-Anbieter nicht selten mit Verfügbarkeiten von 99,9% werden, was für ein einzelnes Unternehmen nur schwer zu erreichen ist.
    • Skalierbarkeit
      Der Aufbau der Cloud bietet unter anderem die Möglichkeit, auf eine leichte Skalierung zurückzugreifen. Ein Unternehmen kann damit zeitnah auf Lastspitzen reagieren oder zusätzlich benötigte Funktionen aufgrund veränderter Bedürfnisse hinzufügen. Somit entfällt ein aufwändiger Upgrade-Prozess, und es kann schneller auf veränderte Gegebenheiten reagiert werden.
    • Verbesserte Zusammenarbeit
      Die Kollaboration einzelner Mitarbeiter gestaltet sich einfacher. Durch den gemeinsamen Zugriff auf Dokumente und Anwendungen lassen sich Workflows deutlich vereinfachen und Umsetzungen beschleunigen. Mit der Echtzeitaktualisierung von Dokumenten können Mitarbeiter leichter auf dem neusten Stand gehalten werden, und die Zusammenarbeit gestaltet sich so einfach wie nie zuvor.
    • Keine manuellen Updates
      Das eigene Softwarepaket auf dem neusten Stand zu halten, kann für viele Unternehmen zu einer langwierigen und kostspieligen Arbeit werden. Durch den Einsatz von Browsertechnologien kann die ganze Palette der unternehmenskritischen Software stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Dadurch entfällt die individuelle Datenmigration, und Updates lassen sich kalkulierbarer Verteilen.
    • Entlastung der eigenen IT-Administration
      Durch die automatische Datensicherung bei Cloud-Diensten kann die eigene IT-Administration stark entlastet werden. So lässt sich nicht nur Arbeitszeit einsparen, auch die Unterhaltung eines eigenen Backup-Systems kann so entfallen oder deutlich eingeschränkt werden. Auch der Betriebs- und Wartungsaufwand lässt sich minimieren.
    • Konzentration aufs Kerngeschäft
      Durch die Minimierung von Wartungsarbeiten und Administrationstätigkeiten können mehr Ressourcen für das Kerngeschäft bereitgestellt werden. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten zum Wachstum und zur Verbesserung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.
    • Ortsunabhängigkeit
      Ihre Mitarbeiter können durch den Einsatz von Cloud-Systemen ortsunabhängig auf die wichtigsten Daten und Anwendungen Ihres Unternehmens zugreifen. Hierzu wird lediglich eine Internetverbindung benötigt. Dadurch lässt sich die Flexibilität der Mitarbeiter steigern und Unternehmen verschaffen sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
    • Wettbewerbsvorteile für kleine und mittlere Unternehmen
      Auch kleine Firmen können durch den Einsatz von Cloud-Systemen von leistungsstarken Cloud ERP, Cloud CRM oder Cloud Warenwirtschaftssystemen (Cloud Wawi) profitieren, die als traditionelle Lösungen nicht erschwinglich wären. Durch diese neuen Möglichkeiten können auch kleine und mittlere Unternehmen ihre Wettbewerbssituation nachhaltig verbessern.
    • Umweltfreundlichkeit
      Durch das Teilen einer IT-Infrastruktur lässt sich der Ressourcenverbrauch minimieren, da Server und andere IT-Strukturen individuell und granular auf die Bedürfnisse angepasst werden können. Dadurch lässt sich der Overhead minimieren, und es werden nur Ressourcen verbraucht, die auch tatsächlich für den laufenden Betrieb benötigt werden. So lässt sich der effektive Stromverbrauch senken und die CO2-Bilanz verbessern.

     

    Welche Risiken gibt es bei Cloud-Systemen?

    Da bei dem Einsatz von Cloud-Software oft Unternehmensdaten auf externen Servern gespeichert werden müssen, ist das größte Risiko ein Verstoß des Anbieters gegen den Datenschutz. Deshalb ist die Auswahl des Providers sehr wichtig und sollte ausgiebig evaluiert werden. Wichtig ist hierbei sicherzustellen, dass die Server des Anbieters in einem Land stehen, in dem es strenge Richtlinien für den Umgang mit Daten gibt. Deutschland ist als Standort aufgrund der besonders strengen Datenschutzbestimmungen besonders attraktiv. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass nicht nur das Unternehmen in Deutschland ansässig ist, sondern auch die verwendeten Server dort betrieben werden. Manchen Unternehmen mit besonders sensiblen Daten reicht die standörtliche Absicherung als Maßnahme gegen Datenmissbrauch nicht aus. Hier können spezielle Compliance-Vereinbarungen mit dem Anbieter getroffen werden, um letzte Bedenken auszuräumen.

    Natürlich reicht es nicht aus, auf Anbieterseite für Absicherung zu sorgen. Da die Daten über das Internet standortunabhängig erreichbar sind, sollten firmeninterne Passwortrichtlinien durchgesetzt werden. Zu schwache oder unsachgemäß gespeicherte Passwörter können Unternehmensdaten kompromittieren und für große Schäden sorgen. Auch sollten die Endgeräte der Nutzer regelmäßig auf korrekte Funktion sowie Viren- oder Malwarebefall kontrolliert werden. Darüber hinaus sollte vom Kunden darauf geachtet werden, dass Datenübertragungen immer entsprechend verschlüsselt stattfinden.

     

    Warum sollte man auf Cloud-Lösungen setzen?

    Seit dem Aufstieg des Internets gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Kollegen auch über Ländergrenzen und Kontinente hinweg immer einfacher. Durch die Verwendung von cloudbasierter Unternehmenssoftware können die Kommunikationswege verkürzt und die Produktivität der Mitarbeiter weiter gesteigert werden.

    Durch dieses Zusammenrücken sehen sich auch kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Herausforderungen und Märkten konfrontiert. Kunden wollen über Verfügbarkeit und Status ihrer Bestellungen in Echtzeit informiert werden. Mitarbeiter wollen auch im Außendienst oder auf Geschäftsreise mit ihrem Unternehmen verbunden sein. Es soll nicht nur eine einfache Statusabfrage, sondern eine aktive Mitarbeit an laufenden Projekten, auch ohne physikalische Anwesenheit, möglich sein.

    Mit den Einsatz von Cloud-Software lassen sich diese Anforderungen umsetzen. Unternehmensanwendungen in der Cloud vereinfachen die Arbeitsabläufe und sorgen für effizientere Geschäftsprozesse. Dabei können viele Kosten einer eigenen komplexen IT-Infrastruktur eingespart und Ressourcen für das Kerngeschäft frei gemacht werden. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sollten über den Einsatz von Cloud-Software nachdenken und sich so einen Wettbewerbsvorteil durch Prozessoptimierung und Ressourceneinsparung verschaffen.

     

    Welche Vorteile bietet eine Cloud ERP Lösung im Vergleich zu einem lokalen Warenwirtschaftsystem?

    Jede Cloud ERP Lösung ist natürlich anders gestrickt. Im Falle von tricoma ist der Hauptvorteil das die Software von überall per SSL Verschlüsselung für das Unternehmen verfügbar ist. Somit ist man nicht an einen Arbeitsplatz gebunden und kann flexibel auf das ERP System zugreifen. Doch es gibt auch noch eine Vielzahl an anderen Vorteilen.

    • Verkaufsplattformen sind direkt angebunden
      Gerade Verkaufsplattformen wie ebay oder amazon müssen permanent aktualisiert werden um die Preise und Lagerbestände aktuell halten zu können. Gerade hier macht es Sinn das die Software in der Cloud gehostet ist um die entsprechende Bandbreite zur Verfügung zu haben.
    • Vielzahl an Shopanbindungen
      Ähnlich den Verkaufsplattformen wird bei den Anbindungen zu den Shopsystemen wie Shopware, Magento, WooCommerce, ePages, Shopify etc. viel Traffic erzeugt um die Änderungen aus dem Produktverwaltungssystem (PIM) an die Systeme zu übertragen.
      Im Falle von einem Verbindungsabbruch kann es hier zu Problemen bei der Produktstruktur kommen, weshalb eine online gehostete Lösung im Regelfall mehr Stabilität ermöglicht
    • Monitoring der Warenwirtschaftsprozesse
      Bei tricoma werden alle Hintergrundprozesse permanent durch einen sogenannten "Cronjobserver" überwacht. Dieser prüft ob es Probleme bei der Ausführung gibt. In einem solchen Fall wird der tricoma Support informiert.
    • Monitoring der Serversysteme
      Alle Server bei tricoma haben über 30 verschiedene Monitorings. Beispielsweise werden Festplattenfunktionalität, CPU Auslastung, Raid Verfügbarkeit, Arbeitsspeicher, Systemeprozesse und vieles mehr überwacht um auch bereits weit vor einem Ausfall reagieren zu können. Die Software zur Überwachung wurde spezielle für tricoma Warenwirtschaftssysteme entwickelt und bietet somit eine bestmögliche Überwachung für solche Anforderungen. Im eigenen Haus ist dies so nur sehr schwer und mit enorm hohen Kostenaufwand umsetztbar.